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Hypnose und Meditation

Viele Klienten meiner Hypnosepraxis haben es bereits mit Meditation versucht. Immer wieder werde ich gefragt, was denn der Unterschied zwischen Meditation und Hypnose sei. Ausserdem gehört zu dieser Frage auch dazu was der Unterschied zwischen Selbsthypnose und Meditation ist. Zusätzlich gibt es natürlich auch verschiedene Formen der Meditation, die sich vor allem im Weg unterscheiden. Während die einen sich auf etwas fokussieren, lassen sich die andern «einfach geschehen» und üben sich in Achtsamkeit. Und ganz speziell gibt es natürlich auch noch die geführte Meditation.

 

Es gibt also viele unterschiedliche Formen von sowohl Meditation, wie auch Hypnose. Es verbindet sie jedoch mehr als sie unterscheidet.

Warum überhaupt Hypnose oder Meditation?

Warum interessiert man sich überhaupt für Meditation oder Hypnose? Die meisten, die sich für das eine oder andere interessieren sind auf der Suche nach Veränderung, auf der Suche nach einem Zugang zum inneren. Vielleicht sogar auf der Suche nach Erleuchtung.

Meist haben sie gemerkt, dass es ihnen gut tun würde, den Fokus etwas nach innen zu richten. Die Kenner der Trance wissen, dass ein Leben im Einklang mit sich selbst Ausgeglichenheit, Gesundheit und Verständnis mit sich bringt. Sowohl bei der Meditation, wie bei der Hypnose wird also der Zugang zum Unbewussten, dem, was sich ausserhalb unseres Verstandes befindet, gesucht.

Die Erleuchtung im Inneren

Für den Beginn

 

Hypnose hat sehr oft einen gewissen zwiellichtigen Beigeschmack. Man denkt an Manipulation und schmierige Hypnotiseure. Die Meditation im Gegensatz hat jedoch den Anschein der puren Erleuchtung. Man sitzt ja nur hin und schliesst die Augen. Dieser Unterschied ist wahrscheindlich vor allem dem jeweiligen Marketing zu verdanken.

 

Was jedoch die meisten Formen der Meditation gemeinsam haben, ist, dass die meisten Anfänger nicht genau wissen, wann es «funktioniert» hat. Sehr oft sitzen die Praktizierenden dann mit geschlossenen Augen da und warten darauf, dass sie sich anders fühlen. Es ist dann meist nicht ganz klar ob und was sich im Empfinden ändern sollte. Wenn das Ziel nicht klar ist, dann kann es manchmal schwer sein, den richtigen Weg zu finden.

„Sowohl bei der Meditation, wie bei der Hypnose wird also der Zugang zum Unbewussten gesucht „

Wie wirken Hypnose und Meditation?

Als jemand, der schon viel Erfahrung mit Meditation und mit (Selbst-)Hypnose gemacht hat, kann ich sagen, dass beide auf die selbe Weise Wirkung entfalten. Sowohl die Hypnose, wie auch die Meditation entwickeln dann ihre maximal positive Wirkung, wenn eine Trance entstehen kann. Diese Trance wird sehr selten Trance genannt. So viele Namen sie auch hat, wird doch meist das gleiche beschrieben. Ein Zustand von Leichtigkeit und Sorglosigkeit, der sowohl Fokus wie auch Kreativität vereint. Viele beschreiben es auch als «alle Gedanken, wie auch keine zu selben Zeit».

Die Trance kann vor allem als die Brücke zwischen dem bewussten und dem unbewussten Verstand begriffen werden. Als Zustand zwischen wach und schlafend, verbindet die Trance die beiden inneren Anteile. Dies ist auch im Gehirn messbar.

Gehirnwellen

Wenn wir die Gehirnwellen mit einem EEG messen würden, bei Meistern der Meditation und Meistern der Selbsthypnose, käme wahrscheinlich etwas ziemlich ähnliches dabei heraus. Nämlich ein mehr an Alpha und Theta Wellen. Diese kommen auch natürlich vor, nämlich bei Konzentration und als Vorstadium zum Träumen. Deswegen berichten auch geübte Meditierende und geübte Selbsthypnotiseure von farbigen Bildern vor dem inneren Auge.

Grundsätzlich haben also die Zustände verschiedene Namen, sehen aber am Schluss ziemlich ähnlich aus.

Unterschiede Zwischen Meditation und Hypnose

 

 

 

Jetzt wo wir wissen, dass Hypnose und Meditation den gleichen Zustand erreichen, kann es klar sein, dass sich vor allem die Anwendung unterscheidet.

 

 

 

Denn die Hypnose wird meist angewandt mit einem Ziel, während die Meditation oft gebraucht wird, um den Geist zu beruhigen. Man kann also grundsätzlich sagen, dass die Hypnose noch einen Schritt weitergeht. Denn es liegt nicht nur die Erreichung des Trancezustandes im Mittelpunkt, sondern anschliessend gibt es noch ein weiteres Ziel. Natürlich kommen mit dem Trancezustand an sich schon viele Vorteile, wie Entspannung, Stressabbau und bessere Durchblutung. Wenn man jedoch ein spezifisches Problem lösen, oder sich in einem Bereich verbessern möchte, braucht es meist noch ein bisschen mehr.

 

 

 

Die direkte Kommunikation mit dem Unbewussten wird in der Selbsthypnose in eine bestimmte Richtung gelenkt. Auf diese Weise können wir dem Unbewussten Suggestionen geben und unseren Fokus in eine bestimmte Richtung lenken.

 

 

 

Meditation ist also eine Art Leerhypnose; eine Selbsthypnose, die den Trancezustand als Ziel hat. Dabei wird vor allem auf darauf geachtet, was im Körper passiert, ohne unser Zutun.

 

 

 

Die Hypnose hingegen nutzt den Trancezustand um ein persönliches Ziel zu erreichen.

 

 

 

 

„Die Meditation sucht die Trance, die Hypnose nutzt die Trance „

Was ist also besser geeignet für Anfänger?

 

Für absolute Neulinge im Bereich der Trance empfehle ich die fremdinduzierte Hypnose. Denn ein geübter Hypnotiseur gibt uns einen individuellen Zugang zur Trance. Etwas, dass einen Zusammenhang hat mit dem persönlichen Erleben. Sehr oft kann das erfolgreicher sein als allgemeine Mantras auswendig zu lernen.

 

So hatte ich zum Beispiel eine Klientin, die seit 20 Jahren immer wieder in einen Tempel zum Meditieren ging. Sie sagte, dass sie alle ihre Themen so lösen konnte. Etwa zwanzig Sekunden nachdem ich bei ihr die Trance induziert hatte, fingen bei ihr die Tränen an zu fliessen. Anscheinend war da noch nicht so viel gelöst, wie gedacht. Nach der Sitzung sagte sie mir, dass sie das erste Mal innerlich eine Veränderung gespürt hat. Als sie dann gewusst hatte, wie der Zustand sein sollte, konnte sie ihn dann auch selbst beim Meditieren erreichen.

 

Nachdem sie also jahrelang vom Zustand gehört und gelesen hatte, hatte sie ihn zum ersten Mal selbst erlebt. Dadurch kannte sie endlich das Ziel und konnte ihren Weg danach ausrichten. Auch die Bilder, die ich bei ihrer Hypnose verwendet hatte, nahm sie ihn ihre Meditation/Selbsthypnose auf.

 

Das heisst für den Anfang würde ich mir den Zugang zum inneren zeigen lassen von einem Profi. Dadurch weiss ich dann anschliessend bei der Selbsthypnose/Meditation wie es sich anfühlen soll und wonach ich überhaupt suchen soll. Auch für solche, die in Meditation geübt sind lohnt es sich also, auch mal die Hypnose auszuprobieren.

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